21. Tag - Nachtrag
Also Gott, ich kriege Etwas mit. Du meinst, wenn ich so weiter kämpfe, mache ich mich selber kaputt? Du hältst es für möglich, dass ich im Kampf versinke und meinen Alltag vergesse? Ich soll mein Schwert beiseite legen?
Eins kann ich Dir gewiss sagen: Du bist stur wie ein Esel! Da rede ich und rede ich und rede und bete ich und bete ich und bete ich und schreibe, und schreie und heule und zaudere, zweifle und verzweifle, hoffe und beginne, falle wieder und mache einfach immer wieder weiter. Und du stehst da, verschränkst die Arme, lächelst mich an und sagst: "Ich kann nicht bei jedem Einzelnen von euch eingreifen. Ihr kriegt das schon selber hin. Aber ich kann dich begleiten. Ich habe so viel Vertrauen in Euch gepflanzt, dass es vermessen von mir wäre, zu denken, ich wüsste es besser. Ich bin da. Nicht mehr aber auch nicht weniger." Okay, freut mich für Dich. Denke ich morgen drüber nach. Heute habe ich einen Tag zu leben.
Seeeeeeuuuuuuuuufffffffffffzzzzzzzzz!